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Entwicklung dopaminerger Mittel für die Behandlung der Parkinson-Krankheit und anderer neurogeriatrischer Erkrankungen: Experimental-Modelle

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Die geschickte klinische Nutzung der Experimente mit Versuchstieren fuhrte zur Parkinson-Therapie mit L-Dopa, zu der W. Birkmayer soviel beigetragen hat. Reserpin, erst kurz in Verwendung als Anti-Psychotikum, wies eine unerwartete Nebenwirkung auf: die getreue Wiedergabe des Parkinsonschen Krankenbildes. Im Gehirn und in anderen Geweben kam es zum Dopaminschwund und der Abnahme anderer Monoamine. Die durch das Reserpin verursachte Akinesie und Katalepsie, spater ein guter Pradiktor der Nebenwirkungen des Parkinsonismus, konnte bei Mausen und Kaninchen durch Dopa-Injektionen wieder umgekehrt werden [1]. Der Nachweis von Dopamin im Gehirn [2] und dessen Lokalisierung in den basalen Ganglien schien darauf hinzuweisen, der Dopaminverlust sei eine der extrapyramidalen Nebenwirkungen des Reserpins, wahrend die durch die Dopa-Verabreichung verursachte Konzentrationserhohung des Dopamins die Umkehr der Akinesie und der Katalepsie bewirkt [3, 4]. Daraufhin untersuchten Ehringer una Hornykiewicz [5] die Basalganglien in Parkinson-Autopsiefallen und entdeckten den durch diese Krankheit verursachten Dopaminschwund. Birkmayer und Hornykiewicz [6] und Barbean et al. [7] erprobten die Verwendung von L-Dopa bei der Parkinsonschen Krankheit und entdeckten die therapeutischen Moglichkeiten dieses Katecholamin-Vorlaufers.

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