Propionat und Fasudil als Therapieansatz im Rotenon in-vitro-Modell der Parkinson-Erkrankung
Propionat und Fasudil als Therapieansatz im Rotenon in-vitro-Modell der Parkinson-Erkrankung
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Original abstract
Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der neuere Studien einen Zusammenhang zwischen dem intestinale Mikrobiom und dem zentralen Nervensystems zeigten. In dieser Studie verwendeten wir primäre mesenzephale Zellen, die wir mit dem Pestizid schädigten. Wir untersuchten die Wirkung des Rho-Kinase-Inhibitors Fasudil (20nM) und der kurzkettigen Fettsäure Propionat (300 μM) auf die Neurone mittels immuncytologischer Färbung mit Tyrosinhydroxylase und Analyse der Neuritenlänge. Zudem führten wir rtPCRs und Western Blots zur Analyse der Expression neuroproliferativer und protektiver Gene und Proteine durch. Fasudil steigerte das neuritische Wachstum signifikant und verbesserte das Zellüberleben. Propionat förderte in erster Linie das Überleben der dopaminergen Zellen. Fasudil erhöhte quantitativ die Genexpression von Synaptophysin während die Expression von Tyrosinhydroxylase durch Propionat gesteigert wurden.