Die Rolle genetischer Veränderungen des Glucocerebrosidase-Gens auf die Entwicklung von Synucleinopathien am Beispiel der Parkinson-Erkrankung
Die Rolle genetischer Veränderungen des Glucocerebrosidase-Gens auf die Entwicklung von Synucleinopathien am Beispiel der Parkinson-Erkrankung
A plain-language reading has not been prepared for this paper yet.
Original abstract
Mutationen im Glucocerebrosidase-Gen (GBA) sind mit dem Auftreten der Parkinson Erkrankung (PD) assoziiert. Zunächst analysierten wir die DNA von 790 britischen PD-Patienten und 257 Kontrollpatienten auf Mutationen innerhalb des GBA-Gens. GBA-Mutationen wurden mit einer Häufigkeit von 4,18% (33/790) gefunden. Klinische Merkmale beinhalteten ein früheres Ersterkrankungsalter, ein gutes Ansprechen auf die Behandlung mit L-Dopa sowie ein erhöhtes Auftreten von kognitiven Defiziten. Neuropathologische Untersuchungen zeigten ein typisches Verteilungsmuster von Lewy-Körperchen in neokortikalen Arealen. In einer zweiten Studie wurde DNA von 108 Patienten mit Multisystematrophie (MSA) auf GBA-Mutationen analysiert und mit gesunden Kontrollen verglichen. Hierbei ergab sich keine statistisch relevante Assoziation. In der dritten Studie entwickelten wir einen auf Real Time-Quaking-Induced Conversion (RT-QuIC) basierenden Assay zum Nachweis von Alpha-Synuclein in Liquorproben von Patienten mit PD.