Ernährung bei der Parkinson-Krankheit
Ernährung bei der Parkinson-Krankheit
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Original abstract
Zusammenfassung Die Ernährung spielt eine bedeutende Rolle in der Behandlung der Parkinson-Krankheit (PK) und stößt bei Betroffenen auf großes Interesse. Levodopa bildet die Basis ihrer Pharmakotherapie und zeigt eine komplexe Interaktion mit der Ernährung. Aminosäuren können die Resorption und Wirkung von Levodopa durch kompetitive Hemmung im Dünndarm und an der Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen. Diäten mit eingeschränkter Proteinzufuhr am Tag haben Levodopa-Wirkungsschwankungen verbessert. Zusätzliche Faktoren wie eine verzögerte Magenentleerung, fettreiche Nahrung und ein gestörtes Darmmikrobiom können die Bioverfügbarkeit von Levodopa weiter vermindern. Obstipation ist das häufigste nicht-motorische Symptom der PK. Ernährungsansätze wie eine erhöhte Flüssigkeits- und Ballaststoffzufuhr (25–30 g/Tag) sind hilfreich. Verschiedene Ernährungsweisen können potenziell präventive und therapeutische Effekte bei der PK haben. Die MIND- und mediterrane Diäten korrelieren mit einem reduzierten Parkinson-Risiko und langsameren Krankheitsfortschritt bei schon Erkrankten.