Neues zur Pharmakotherapie und tiefen Hirnstimulation bei IPS
Neues zur Pharmakotherapie und tiefen Hirnstimulation bei IPS
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Original abstract
ZusammenfassungIn den letzten drei Jahren sind ein neuer MAO-B-Hemmer, Rasagilin, zwei Non-Ergot-Dopaminagonisten, Rotigotin als erstes „Parkinsonpflaster“ und Piribedil zur Mono- als auch zur Kombinationstherapie mit DOPA des idiopathischem Parkinson-Syndroms (IPS) und der Cholinesterasehemmer Rivastigimin für die Demenz bei IPS zugelassen worden. Seit diesem Jahr ist außerdem Ropinirol in einer neuen retardierten Darreichungsform, das eine einmal täglich Gabe ermöglicht. Der Einsatz des parenteralen Non-Ergot- Dopaminagonisten Apomorphin als Penject zum bedarfsorientierten Einsatz oder über eine Micropumpe zur kontinuierlichen Infusion s. c. bei Off-Phasen wächst und eignet sich insbesondere für Patienten in Warteposition für die tiefe Hirnstimulation. Die COMT-Hemmer Entacapon und Tolcapon wirken nur über eine DOPA-Potenzierung und sind für „Wearing-off“-Phänomene hilfreich. Außerdem etabliert sich ein L-DOPA/Carbidopa-Gel zur kontinuierlichen duodenalen Infusion via PEG für ausgewählte Patienten mit schweren Off-Phasen.