Untersuchung des Einflusses der gastralen Motilität auf die L-Dopa Pharmakokinetik bei Patienten mit Morbus Parkinson
Untersuchung des Einflusses der gastralen Motilität auf die L-Dopa Pharmakokinetik bei Patienten mit Morbus Parkinson
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Original abstract
Störungen der gastralen Motilität bei Parkinson-Patienten sind ein wichtiger pharmakokinetischer Mechanismus in Bezug auf die Entwicklung oraler L-Doparesorptionsstörungen. In dieser Studie wurde die gestörte Magenentleerung bei Parkinsonpatienten mit dem \(^{13}C-Acetat-Atemtest\) und einer flüssigen Testmahlzeit mit gleichzeitiger Messung der L-Dopa Resorption im Blut untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass die Magenentleerung einen signifikanten Einfluss auf die L-Dopa-Resorption hat. Andererseits konnte kein Einfluss der L-Dopa-Gabe auf die Magenentleerung gezeigt werden. Bei der Analyse der Patientengruppe zeigten die Faktoren: höheres Alter, weibliches Geschlecht, L-Dopa-Dauermedikation und zunehmende Erkrankungsschweregrade eine höhere L-Dopa-Bioverfügbarkeit. Tendenziell sollten daher insbesondere bei weiblichen Parkinson-Patientinnen eine L-Dopa-Therapie möglichst lange hinausgezögert und initial eine Kombination mit anderen Antiparkinson-Medikamenten vorgeschlagen werden.