L-Dopa-Pharmakokinetik bei Parkinson-Patienten vor und während einer Dauerbehandlung
L-Dopa-Pharmakokinetik bei Parkinson-Patienten vor und während einer Dauerbehandlung
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Original abstract
Ziel der Studie war es festzustellen, in welcher Weise sich die periphere Pharmakokinetik vom L-Dopa unter einer L-Dopa-Dauertherapie verandert. Hierfur wurden 6 Patienten in die Untersuchung aufgenommen, die durchschnittlich 1,8 Jahre an einem Parkinson-Syndrom litten. An 5 Tagen wurde unter stationaren Bedingungen L-Dopa in unterschiedlicher Weise appliziert, und zwar intravenos wie per os ohne und mit Benserazid und an einem weiteren Tag mit zusatzlicher hochkonzentrierter Proteindiat. Die bisher unbehandelten Patienten zeigten eine mittlere L-Dopa-Halbwertszeit von 1,54 Stunden. Die Halbwertszeit lies sich durch die zusatzliche Gabe von Benserazid verbessern, die Bioverfugbarkeit stieg durch den Decarboxylasehemmer um etwa 50% an. Die Bildung von 3-0-Methyl-Dopa lag bei zusatzlicher Benserazid-Gabe um 60% hoher. Durch Einnahme der Proteindiat wurde der Anstieg der L-Dopa-Konzentration im Plasma deutlich verzogert und vermindert.