R- und S-Salsolinol-Spiegel in Plasma und Liquor cerebrospinalis bei unbehandelten Parkinson-Patienten
R- und S-Salsolinol-Spiegel in Plasma und Liquor cerebrospinalis bei unbehandelten Parkinson-Patienten
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Original abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die MPTP-strukturähnlichen Tetrahydroisochinoline R- und S-Salsolinol bei Parkinson-Patienten in erhöhter Konzentration vorliegen und ob die Blut-Hirnschranke im Frühstadium der Parkinsonschen Erkrankung intakt ist. Hierzu bedient sich der Autor der Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie (HPLC) zur Bestimmung von R- und S-Salsolinol sowie Dopamin und der Immunnephelometrie für Albumin- und IgG-Konzentrationen in Liquor und Serum. Aus den gewonnen Ergebnissen läßt sich ableiten, daß es im Frühstadium der Krankheit nicht zu einer erhöhten endogenen Synthese von Salsolinol in Plasma oder Liquor kommt, und daß die Blut-Hirnschranke intakt ist.