D2-Rezeptorszintigraphie (123J-IBZM) im Vergleich zur zerebralen Perfusion (99mTc-HMPAO) bei extrapyramidalen Erkrankungen
D2-Rezeptorszintigraphie (123J-IBZM) im Vergleich zur zerebralen Perfusion (99mTc-HMPAO) bei extrapyramidalen Erkrankungen
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Original abstract
ZusammenfassungZiel der Studie war es, zu überprüfen ob eine Korrelation zwischen zerebraler Perfusion (99mTc-HMPAO) und D2-Rezeptorbindung (123J-IBZM) bei extrapyramidalen Erkrankungen besteht. 13 Patienten mit Parkinson-Syndrom und 13 Patienten mit extrapyramidalen Hyperkinesien wurden untersucht. Bei allen Patienten wurden SPECT-Studien mit 99mTc-HMPAO und 123J-IBZM im Abstand von 2 bis 7 Tagen durchgeführt. Die Auswertung erfolgte semiquantitativ zu Frontalhirn und Zerebellum als Referenzregion für die Basalganglien. Die Streuung der Quotienten Basalganglien/Referenz war in beiden Gruppen geringer, wenn das Frontalhirn als Referenz benutzt wurde. In der Gruppe der Patienten mit extrapyramidalen Hyperkinesien unterschieden sich die zwei Patienten mit Chorea Huntington durch ihre niedrigere Perfusion und die geringere D2-Rezeptorbindung in den Basalganglien von den übrigen Patienten mit extrapyramidalen Hyperkinesien. Es bestand keine Korrelation zwischen D2-Rezeptorbindung und regionalem zerebralen Blutfluß. Die Bestimmung der regionalen Perfusion bringt mit Ausnahme der Chorea Huntington keinen diagnostischen Zugewinn.