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Schlafstörungen bei der Parkinson-Krankheit

Schlafstörungen bei der Parkinson-Krankheit

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Original abstract

ZusammenfassungSchlafstörungen gehören zu den häufigsten nicht motorischen Symptomen bei der Parkinson- Krankheit. In zahlreichen Fällen ist auch die Vigilanz am Tag mit verstärkter Einschlafneigung und Tageschläfrigkeit gestört. Pathophysiologisch liegen überwiegend nondopaminerg vermittelte Störungen und Fehlsteuerungen von im Hirnstamm lokalisierten Neurotransmitterneuronen und den nachgeschalteten Regelkreisen vor. Die Ursachen sind multifaktoriell und überlappen sich nicht selten. Im Vordergrund stehen primäre krankheitsimmanente Ursachen einschließlich psychiatrischer und urologischer nicht motorischer Symptome, hypo- oder hyperdopaminerge Phasen meist im Rahmen der Medikation, nächtliche Schmerzen unterschiedlicher Genese sowie Komorbiditäten wie Restlesslegs- Syndrom, REM-Schlaf-Verhaltensstörung oder ein Schlafapnoe-Syndrom. Entsprechend den vielfältigen und häufig gegenseitig überlappenden Ursachen ist die Therapie auszurichten. Die ursachenbezogene Differenzialdiagnostik und damit die richtige Therapie stellen für den Arzt eine besondere Herausforderung dar. Idealerweise kann die Abklärung durch Patientenselbstbeurteilungsbögen und durch apparative Messverfahren wie Schlafapnoe- Screening oder Polysomnografie ergänzt werden. Schlafstörungen nachts oder ausgeprägte Tageschläfrigkeit beeinflussen die Lebensqualität von Patient und/oder Betreuer in zum Teil beträchtlichem Ausmaß.

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