Prodromale Marker der Parkinson-Krankheit
Prodromale Marker der Parkinson-Krankheit
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Original abstract
Die Parkinson-Krankheit (PK) ist die zweithaufigste neurodegenerative Erkrankung des alteren Menschen. Sie ist definiert durch die Kardinalsymptome Akinese, Rigor und Ruhetremor. Neben diesen motorischen Symptomen treten aber auch nichtmotorische Symptome wie Depression, Hyposmie, autonome Storungen und spezifische Schlafstorungen auf. Viele PK-Patienten leiden schon vor dem Zeitpunkt der neurologischen Diagnosestellung unter nichtmotorischen Symptomen. Diese Prodromalphase kann unterschiedlich lang sein. Nach bisherigen Studien erreicht als prodromale Marker die hochste Sensitivitat die Hyposmie gefolgt von autonomer Dysfunktion (Obstipation), eine hohe Spezifitat wird durch die REM-Schlaf-Verhaltensstorung erreicht. Mit dieser Ausnahme sind die Spezifitaten aller bisherigen klinischen prodromalen Marker gering. Sogenannte Biomarker, die das Auftreten der motorischer PK-Symptome voraussagen, sind in der klinischen Routine bisher nicht etabliert. Neue Marker oder die Kombination von verschiedenen Markern konnten moglicherweise eine bessere prognostische Aussage ermoglichen, und insbesondere bei der Identifizierung von geeigneten Patienten fur krankheitsmodifizierende Therapiestudien hilfreich sein.