Zukünftige und nicht zugelassene Therapien der Parkinson- Krankheit
Zukünftige und nicht zugelassene Therapien der Parkinson- Krankheit
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Original abstract
Wie in den vorhergehenden Kapiteln ausfuhrlich erortert, ist ein Hauptproblem der gegenwartigen Therapie der Parkinson-Krankheit, dass nur die klassische motorische Symptomatik (Akinese, Rigor, Tremor) behandelt wird, jedoch nicht komplexere motorische Formen wie Freezing, Haltungsinstabilitat und Sturzneigungen sowie nichtmotorische Symptome wie kognitive, Stimmungs-, Schlaf- und autonome Storungen. Weiterhin treten unter der L-DOPA-Therapie mit zunehmender Behandlungsdauer ein Wirkverlust und gehauft die durch l-DOPA induzierten Dyskinesien auf. Schlieβlich gibt es bis dato keine kausale Therapie, obwohl es schon Hinweise dafur gibt, dass verschiedene Dopamin-Rezeptora-gonisten wie Pramipexol und Ropinirol und MAO-B-Hemmer wie Rasagilin und Selegilin in der Lage sind, den klinischen Verlauf der Parkinson-Krankheit zu beeinflussen (siehe Kap. 6.2).