Miktionsstörungen bei Morbus Parkinson
Miktionsstörungen bei Morbus Parkinson
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Original abstract
ZusammenfassungHarnblasenfunktionsstörungen bei Parkinson-Patienten werden in der Literatur mit einer Häufigkeit von 37 bis 93% beschrieben. Meistens werden eine Nykturie und imperativer Harndrang von den Betroffenen als besonders störend empfunden. Eine Klassifikation der Harnblasenfunktionsstörung aufgrund der Anamnese ist nicht ausreichend, da die Beschwerden multikausal sowohl durch die neurologische Erkrankung, alterstypische Veränderungen der Harnblase, Begleiterkrankungen, Medikamente und pathologisch urologische sowie urogynäkologische Veränderungen hervorgerufen werden können. Es bedarf in therapieresistenten Fällen und vor urologischen und urogynäkologischen Eingriffen einer differenzierten diagnostischen Abklärung der Beschwerden.