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Zellersatztherapie beim Morbus Parkinson

Zellersatztherapie beim Morbus Parkinson

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ZusammenfassungDer Ersatz dopaminerger Neurone bei Patienten mit Morbus Parkinson bleibt eine attraktive Behandlungsstrategie. Die Implantation von embryonalem Mittelhirngewebe war die erste Therapie, die nicht nur den »Proof-of-Principle« in Tierversuchen lieferte, sondern auch Eingang in klinische Applikationen fand. 1987 wurde zunächst eine Reihe von kleinen offenen Studien mit sorgfältiger Patientenselektion gestartet, die sehr ermutigende Ergebnisse bei zumindest einem Teil der Patienten erbrachten. In den vergangenen Jahren wurden in den USA zwei doppelblinde, kontrollierte Studien abgeschlossen, deren Resultate eher enttäuschend blieben, da die primären Endpunkte (Besserung der Parkinson-Symptomatik im Off) keine signifikanten Unterschiede zeigten. Zudem wurden in beiden Studien 12 Stunden nach L-Dopa-Einnahme Dyskinesien beobachtet. Die Ursachen dieser unterschiedlichen Ergebnisse könnten in der Variabilität des Gewebes, relevanten Immunreaktionen und ungleichmäßiger Dopaminausschüttung im Striatum liegen. Zudem legen die ethischen Probleme bei der Gewinnung des Gewebes die Notwendigkeit anderer, besser standardisierter Gewebe nahe. Derzeit scheint es möglich, dass alternativ sowohl aus embryonalen als auch neuralen Stammzellen, vielleicht sogar aus körpereigenen mesenchymalen Stammzellen dopaminerge Neurone generiert werden könnten. Diese Zellen können über einen langen Zeitraum expandiert, ausreichend standardisiert und charakterisiert werden.

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