Kognitive Veränderungen unter niedrigfrequenter Stimulation des Nucleus Subthalamicus beim Morbus Parkinson
Kognitive Veränderungen unter niedrigfrequenter Stimulation des Nucleus Subthalamicus beim Morbus Parkinson
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Original abstract
Die Auswirkungen niedrigfrequenter 20 Hz STN-Stimulation auf kognitive Funktionen wurden bisher nicht systematisch untersucht und sind Gegenstand dieser Studie. Falls sich, analog zur Motorik, auch hier gegensätzliche Effekte von hoch- und niedrigfrequenter STN-Stimulation zeigen, müsste eine Verbesserung der Antwortinhibition unter 20 Hz Stimulation resultieren. 17 STN-stimulierte Parkinsonpatienten wurden unter drei Stimulationsbedingungen untersucht: 1. ≥130 Hz, 2. 20 Hz und 3. keine Stimulation. Unter jeder Stimulationsbedingung wurden die gleichen Tests durchgeführt, welche die Antwortselektion und –inhibition (Auswahltest, Go/No-Go Test, Eriksen Flanker Test, Stroop Farben Test, Stopp-Signal Test), die verbale Flüssigkeit, das verbale Gedächtnis und die motorische Funktion (UPDRS III) umfassten.