Telemedizinische Therapieoptimierung bei Morbus Parkinson
Telemedizinische Therapieoptimierung bei Morbus Parkinson
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Original abstract
ZusammenfassungDie Behandlung des M. Parkinson stellt im fortgeschrittenen Stadium eine therapeutische Herausforderung dar. Insbesondere mit dem Auftreten von motorischen Fluktuationen ist eine spezifische Erfassung und Quantifizierung des Bewegungsprofils von entscheidender Bedeutung, um eine Optimierung des medikamentösen Regimes gewährleisten zu können. Häufig ist dieses aufgrund der zeitintensiven Dokumentation nur im stationären Kontext möglich. Dazu bietet die ambulante, videounterstützte Parkinsontherapie eine Alternative, durch welche eine Behandlung mithilfe der Telemedizin im häuslichen Umfeld stattfinden kann. Dabei passt der zuständige Neurologe über einen 30-tägigen Zeitraum die medikamentöse Therapie an, die sich an dem videodokumentierten Bewegungsprofil des jeweiligen Patienten orientiert, und in Zusammenarbeit mit einem auf Bewegungsstörungen spezialisierten Klinikum durchgeführt wird. Die telemedizinische Therapieüberwachung bei M. Parkinson hat sich als effiziente Behandlungsalternative erwiesen, die sich durch eine hohe Patientenzufriedenheit auszeichnet; die Honorierung ist über einen Rahmenvertrag des Bundes Deutscher Neurologen (BDN) geregelt.