Psychopharmaka bei körperlichen Krankheiten
Psychopharmaka bei körperlichen Krankheiten
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Original abstract
Chronische und schwere korperliche Krankheiten wie koronare Herzerkrankung/Herzinfarkt, Schlaganfall, Parkinson, Diabetes, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen und Tumore sind haufig mit Depressionen und Angststorungen assoziiert. Umgekehrt ist bei Depressionen, bipolaren Storungen und schizophrenen Psychosen das Risiko fur das Auftreten dieser korperlichen Erkrankungen erhoht. Vor allem die Behandlung mit Antidepressiva hat sich bei Patienten dieser Behandlungsgruppen bewahrt, hierbei sollte eine sorgfaltige Medikamentenauswahl durch erfahrene Facharzte erfolgen. Antipsychotika wurden mit Glukose- und Lipidstoffwechselstorungen in Verbindung gebracht, deshalb sind zum Beispiel Diabetes-Risikopatienten zu identifizieren, aufzuklaren und zu uberwachen.