Der Einfluss der multidisziplinären Parkinson-Komplextherapie auf Lebensqualität, motorische Symptome und Depressivität bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom
Der Einfluss der multidisziplinären Parkinson-Komplextherapie auf Lebensqualität, motorische Symptome und Depressivität bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom
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Original abstract
Die multimodale Parkinson-Komplextherapie (PKT) ist ein etablierter und häufiger Behandlungsansatz beim idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS), wenngleich kaum Daten zu ihrer Wirksamkeit vorliegen. In einer offenen, nicht kontrollierten, prospektiven Beobachtungsstudie an 47 Patienten mit einer Folgeuntersuchung nach sechs Wochen zeigten wir, dass IPS-Patienten mit einer vorherrschend moderaten motorischen Beeinträchtigung von der PKT hinsichtlich gesundheitsbezogener Lebensqualität, motorischer und nicht-motorischer Symptome (Depressivität) profitierten. Nachhaltige Verbesserungen traten bei motorischen Symptomen und der subjektiven Bewertung des Gesundheitszustands auf. Bei Patienten mit mäßiger motorischer Beeinträchtigung (MDS-UPDRS III \(\geq\)33), fanden wir eine höhere Wahrscheinlichkeit eines motorischen Therapieansprechens.