Molekulare Untersuchungen zur Pathogenese des Morbus Parkinson
Molekulare Untersuchungen zur Pathogenese des Morbus Parkinson
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Original abstract
Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung des ZNS und tritt meist idiopathisch auf. In einigen Fällen konnte die Erkrankung mit Mutationen der Gene Parkin, \(\alpha\)-Synuclein und UCHL-1 korreliert werden. Zur Aufklärung der molekularen Pathogenese wurden am LS für Tierphysiologie chemische (MPTP) und transgene (Parkin knock-out, alpha-Synuclein) Tiermodelle entwickelt und auf Genexpressionsebene analysiert. In chemischen Parkinson-Modellen konnten charakteristische Genexpressionsveränderungen mit dem Absterben dopaminerger Zellen korreliert werden. In jungen (3m) alten transgenen Parkinson-Tiermodellen waren nur geringfügige Veränderungen des Genexpressionsprofils zu beobachten. Zusätzlich diente eine Analyse des Parkin Gens während der Maus-Ontogenese als Grundlage für Vergleiche mit histopathologischen Daten der Parkin knock-out Maus.