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Molekulargenetische Untersuchungen zur Beteiligung des Gens DJ-1 auf Chromosom 1 an der Pathogenese des sporadischen Mammakarzinoms

Molekulargenetische Untersuchungen zur Beteiligung des Gens DJ-1 auf Chromosom 1 an der Pathogenese des sporadischen Mammakarzinoms

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Eines der zahlreichen neuen Kandidatengene in Bezug auf den sporadischen Brustkrebs ist DJ-1, ein 8 Exone umfassendes Gen, welches auf Chromosom 1p36.2- 36.3 lokalisiert ist. Alterationen von DJ-1 werden insbesondere mit dem Morbus Parkinson sowie mit malignen Erkrankungen assoziiert, wobei die Rolle von DJ-1 in der Regulation anderer Zellfaktoren zu liegen scheint, welche u.a. an der Apoptose beteiligt sind. In einer vorangegangenen Arbeit war mittels eNorthern-Technologie in Mammakarzinomzellen für das in dieser Arbeit vorgestellte Gen DJ-1 in 47% der Proben eine Erhöhung der Expression um mehr als das Doppelte festgestellt und das Gen in die Liste potentieller Onkogene aufgenommen worden. Gleichzeitig hatte es in der Literatur Hinweise auf eine Rolle von DJ-1 als Tumorsuppressorgen gegeben. Ziel dieser Arbeit war es, die Bedeutung von DJ-1 bei der Entstehung des sporadischen Mamma-Ca’s an einem gröβeren Kollektiv zu überprüfen. In der vorliegenden Arbeit wurden bei 44 Brustkrebspatientinnen zunächst LOH- Analysen mit 7 Mikrosatellitenmarkern für das Gen DJ-1 durchgeführt. Die maximale Verlustrate von 12% im Gesamtkollektiv konnte den Verdacht einer signifikant erhöhten Allelverlustrate von DJ-1 beim sporadischen Mammakarzinom nicht erhärten. Auch konnte keine Kumulation von LOH’s auf DJ-1 in Rezidiv- oder Metastasengewebe nachgewiesen werden. Somit ist die These von DJ-1 als Tumorsuppressorgen, dessen Funktionsverminderung durch einen LOH zur Brustkrebsentstehung und/ oder -progression führt, widerlegt. Im Folgenden wurde das Patientinnenkollektiv auf Veränderung der Genexpression von DJ-1 untersucht. Hier war sowohl beim Vergleich der Tumorproben zum Mittelwert des Normalkollektives als auch beim direkten Vergleich des Tumors zu seinem eigenen Normalgewebe („matched pairs“) die Expression bei 50% der untersuchten Patientinnen um mehr als das Doppelte erhöht, was nach den Kriterien der an dem Projekt beteiligten Institute eine signif

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