Genetische Aspekte der REM-Schlaf-Verhaltensstörung
Genetische Aspekte der REM-Schlaf-Verhaltensstörung
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Original abstract
Die idiopathische REM-Schlaf-Verhaltensstorung wird als eine sporadisch auftretende Erkrankung angesehen. Aus einzelnen Assoziationsuntersuchungen zu genetisch bedingten Parkinson-Syndromen, der spinozerebellaren Ataxie Typ 3 (Machado-Josef-Erkrankung), sowie aus einer HLA-Untersuchung ergeben sich Hinweise, dass eine genetische Komponente der idiopathischen REM-Schlaf-Verhaltensstorung besteht. Im Gegensatz zu den Non-REM-Parasomnien besteht nur eine sehr schwache und bislang nur in kleinen Kohorten nachgewiesene Assoziation zum HLA-System. Der starkste Hinweis auf eine mogliche genetische Komponente wurde erst letztlich geliefert durch eine grose Kohorte von uber 300 Patienten, bei denen das Auftreten einer idiopathischen REM-Schlaf-Verhaltensstorung eine vergleichsweise erhohte familiare Pravalenz zu normalen alters- und geschlechtsbezogenen Kontrollen zeigte. Vor dem Hintergrund dieser Befunde ist davon auszugehen, dass die idiopathische REM-Schlaf-Verhaltensstorung durch genetische Faktoren moduliert wird. Pradiktive genetische Marker existieren bislang nicht fur die idiopathische REM-Schlaf-Verhaltensstorung.