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Schulungsprogramm für Parkinsonpatienten und deren Angehörige in der Fachklinik Ichenhausen

Schulungsprogramm für Parkinsonpatienten und deren Angehörige in der Fachklinik Ichenhausen

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Original abstract

Patienten mit chronisch-progredienten neurologischen Erkrankungen, z.B. Morbus Parkinson, Multiple Sklerose oder Muskeldystrophien, sind auserhalb der Klinik, im alltaglichen Leben, weitgehend auf sich selbst gestellt bzw. auf die Hilfe der Angehorigen angewiesen. Die Patienten benotigen neben medikamentoser Therapie auch ambulant Krankengymnastik, Ergotherapie, Massagen und evtl. Logopadie und Psychotherapie. Auf der anderen Seite soll der Patient moglichst ein „vollig normales Leben“ innerhalb seines sozialen Umfeldes (Familie, Beruf etc.) fuhren. Dies ist unter zwei Gesichtspunkten nicht zu realisieren. Zum einen stellt es einen enormen Zeitaufwand dar, verschiedene Therapeuten an verschiedenen Standorten regelmasig zu besuchen, zum anderen haben die aktuellen Anderungen im Gesundheitssystem dazu gefuhrt, dass dem Patienten nur schwerlich derartige Rezepte ausgestellt werden. Daraus folgt, dass die Patienten nach dem stationaren Rehabilitationsaufenthalt mit einem einfachen Heimtrainingsprogramm versorgt werden mussen, das, evtl. auch unter Mithilfe der Angehorigen, zu Hause durchgefuhrt werden kann [1].

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