Neue Techniken in der Neurorehabilitation
Neue Techniken in der Neurorehabilitation
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Original abstract
Zentralmotorische Lahmungen durch Schadigungen im Hirn oder Ruckenmark stellen weltweit ein groses sozialmedizinisches Problem dar. In Deutschland treten mehr als 250.000 neue Schlaganfalle pro Jahr auf. Zudem leben in Deutschland mehr als 40.000 Menschen mit Querschnittlahmung. Dazu kommen Patienten mit Schadel-Hirn-Trauma, Zerebralparesen, Multipler Sklerose, Parkinson oder Entzundungen und Tumoren des zentralen Nervensystems. Solche zentralmotorische Pathologien konnen durch manuelle oder automatisierte Bewegungstherapien erfolgreich behandelt werden. Dabei wird durch ein haufiges, repetitives Bewegen von Korpersegmenten die Lern- und Anpassungsfahigkeit des Gehirns und Ruckenmarks genutzt. Ist eine Heilung oder Behandlung nicht mehr moglich, so konnen zahlreiche Techniken dazu beitragen, Bewegungsfunktionen zu unterstutzen, so dass die Patienten alltagliche Aktivitaten normal ausfuhren konnen und in die Gesellschaft reintegriert werden.