Serotonin und chronische Müdigkeit
Serotonin und chronische Müdigkeit
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Original abstract
Periphere und zentrale Alterationen des Tryptophan- und Serotoninmetabolismus sind eng mit der physiologischen Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus verknupft. Diese mit Serotonin assoziierten Stoffwechselveranderungen konnen sich insbesondere im Hirnstamm als Folge korperlicher Erkrankungen manifestieren und zur Ausbildung eines chronischen Erschopfungszustandes entscheidend beitragen. Typische Beispiele hierfur sind chronische neurodegenerative Prozesse bei Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer. Bei diesen liesen sich oft vor der klinisch fassbaren Manifestation mit daraus resultierender Diagnose erst temporare, doch dann an Intensitat zunehmende Symptome einer chronischen Mudigkeit oder Erschopfbarkeit mit verminderter Belastbarkeit bei zunehmenden depressiven Storungen auch in retrograden Untersuchungen nachweisen.