Behandlung des Morbus Parkinson: Neuropsychologische Veränderungen nach Tiefer Hirnstimulation
Behandlung des Morbus Parkinson: Neuropsychologische Veränderungen nach Tiefer Hirnstimulation
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Original abstract
Die Tiefenhirnstimulation (THS) ist beim Morbus Parkinson eine der effektivsten Therapieoptionen. Präoperativ wird nach einer dementiellen Entwicklung und nach Störungen in den Exekutivfunktionen gesucht, da letztere nach der Operation eine milde Verschlechterung erfahren können. Während neuropsychologische Veränderungen nach der VIM Stimulation nicht beobachtet werden, können leichte Defizite in der exekutiven Kontrolle nach der STN und der GPi Stimulation auftreten. Diese kognitiven Veränderungen haben keinen Einfluss auf die deutliche Besserung der Lebensqualität der Patienten durch die Operation. Durch das An- und Abschalten des Stimulators kann die Stimulation als ein reversibles, intraindividuelles Läsionsmodel angesehen werden, mit dem grundlegende Funktionen des STN untersucht werden können. Diese Auswirkungen der Stimulation finden zumeist kein Korrelat im täglichen Leben der Patienten.