Lebensqualität und tiefe Hirnstimulation
Lebensqualität und tiefe Hirnstimulation
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Original abstract
Subjektives Befinden, Behandlungszufriedenheit und Lebensqualitat werden im Bewusstsein der Patienten und dessen Behandler, aber auch in der Therapieforschung und Gesundheitsokonomie zunehmend bedeutungsvoller und in einigen Studien inzwischen als primare Erfolgskriterien zur Beurteilung eines Therapieverfahrens angesehen. In der moglichen Beeintrachtigung auf vielerlei Ebenen (Motorik, Kognition, Affekt, Sozialfunktion usw.) liegt begrundet, dass Bewegungsstorungen einen besonders starken Einfluss auf die Lebensqualitat der Patienten haben. Untersuchungen mit globalen Lebensqualitatsinstrumenten an Patienten mit Essentiellem Tremor [1], idiopathischer Torsionsdystonie [13, 24] und Morbus Parkinson [30] haben gezeigt, dass motorische Behinderungen, Unbeweglichkeit, Ungeschicklichkeit, soziale Beeintrachtigungen, Abhangigkeit von Pflegepersonen und Stigmatisierung die ausschlaggebenden Faktoren sind, die die Lebensqualitat der Patienten negativ beeinflussen. In einer weiteren Studie an 193 Parkinsonpatienten wurde deutlich, dass Wohlbefinden und gesundheitsbezogene Lebenszufriedenheit in dieser Patientengruppe hauptsachlich von affektiven und psychischen Faktoren und weniger stark von motorischen Parametern abhangig sind [7].