Quantitative Erfassung der Diadochokinese bei Morbus Parkinson und Chorea Huntington
Quantitative Erfassung der Diadochokinese bei Morbus Parkinson und Chorea Huntington
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Original abstract
Problem: Die Frühdiagnose und der Verlauf gewinnen in der Neurologie durch bessere Therapieoptionen immer mehr an Bedeutung. Methode: An einen mechanisch-gesteuerten Diadochometer wurden anhand der Amplitude und Frequenz bei der alternierenden Pronations- und Supinationsbewegung die maximale Geschwindigkeit ausgerechnet. Ergebnisse: In 3 Untersuchungen wurden 28 gesunde Probanden, 28 Parkinson-Patienten vor und nach Einnahme von L-Dopa und 28 Huntington-Patienten untersucht. Es zeigte sich eine signifikant höhere Geschwindigkeit der gesunden Probanden gegenüber beiden Patientenkollektiven. Zusätzlich wurde eine signifikant höhere maximale Geschwindigkeit nach der Einnahme von L-Dopa erreicht. Diskussion: Unter zu Hilfenahme des Diadochometers ist es möglich diese Bewegungsform objektiv durch die Beurteilung der maximalen Geschwindigkeit auszuwerten.