Psychologische Interventionen bei der Parkinson-Erkrankung
Psychologische Interventionen bei der Parkinson-Erkrankung
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Original abstract
ZusammenfassungDie Parkinson-Erkrankung hat einige besondere psychologische Merkmale. Selbst bei geringfügiger emotionaler Erregung nehmen die motorischen Symptome zu und können umgekehrt durch Entspannung vorübergehend abnehmen. Die Symptome sind sichtbar und verändern das Sozialverhalten und die sozialen Beziehungen. Viele Patienten leiden unter psychischen Belastungen wie depressiven Verstimmungen und soziale Ängsten. Die Ziele psychologischer Interventionen sind die Verbesserung der Symptombewältigung und der Krankheitsverarbeitung. Für beide Ziele kommen Interventionsmethoden in Frage, die im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt wurden, z. B. Selbstbeobachtung, kognitive Methoden, Training der krankheitsbezogenen Kommunikation, Stressbewältigungstraining und Erlernen von Kompensationsstrategien. Ihre Anwendung wird anhand ausgewählter Fälle und Studien erläutert.