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Periphere Polyneuropathie beim idiopathischen Parkinson-Syndrom als potentieller Surrogatmarker für motorische Erkrankungsschwere und Lebensqualität

Periphere Polyneuropathie beim idiopathischen Parkinson-Syndrom als potentieller Surrogatmarker für motorische Erkrankungsschwere und Lebensqualität

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Die periphere Polyneuropathie (PNP) tritt überdurchschnittlich häufig beim idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS) auf. Die alpha-Synuclein Pathologie des IPS wurde zuvor mit der PNP assoziiert. In dieser Studie wurden 50 IPS-Patienten mittels Neuropathie Symptomscore (NSS) und Elektroneurographie (ENG) auf die Ausprägung der PNP und die motorischen Symptome des IPS (UPDRS 2, UPDRS 3) sowie die Lebensqualität (PDQ-39) untersucht. In der ENG wiesen 31 von 50 Patienten eine PNP auf. Der NSS korrelierte altersunabhängig mit der Beeinträchtigung motorischer Alltagsaktivitäten (UPDRS 2) und der Lebensqualität. Die ENG des N. tibialis war mit motorischen Erkrankungsschwere (UPDRS 3) assoziiert. Die Levodopa- und altersunabhängige Assoziation zwischen dem UPDRS 3 und der ENG des N. tibialis deutet auf ein intrinsisches Vorliegen der PNP beim IPS hin. Eine longitudinale Analyse könnte weitere Aufschlüsse über die PNP als Surrogatmarker der Erkrankungsschwere und -dynamik geben.

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