Repetitive transkranielle Magnetstimulation bei Morbus Parkinson
Repetitive transkranielle Magnetstimulation bei Morbus Parkinson
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Original abstract
Schon vor uber 100 Jahren suchte man nach Moglichkeiten, die Funktionen des Gehirns durch lokalisierte Reize genauer beschreiben und zuordnen zu konnen. In ihrer Arbeit „Uber die elektrische Erregbarkeit des Gehirns“ berichteten Fritsch und Hitzig bereits 1870 uber ihre Erfahrungen mit der bipolaren galvanischen Reizung am Hundegehirn. Weitere Untersuchungen folgten an Primaten. Die wahrscheinlich erste direkte galvanische und faradische Reizung des menschlichen Gehirns mit eingefuhrten Nadelelektroden fuhrte Bartholow 1874 durch. Die Untersuchung erfolgte an einer geistig retardierten Patientin, bei der das Schadeldach durch entzundliche Ulzerationen erodiert und das Gehirn teilweise freigelegt war. Es kam zu Muskelzuckungen und Krampfanfallen in der kontralateralen Seite und die Patientin verstarb wenige Tage danach. Dies fuhrte zu erheblichen Diskussionen und offentlicher Kritik, mit der Konsequenz keiner weiteren Untersuchungen am Menschen.