Auswirkungen der chronischen Einnahme von L-Dopa auf die Pharmakokinetik von L-Dopa bei Parkinson-Patienten unter Berücksichtigung der Neurotoxizität einer medikamentösen Antiparkinsontherapie
Auswirkungen der chronischen Einnahme von L-Dopa auf die Pharmakokinetik von L-Dopa bei Parkinson-Patienten unter Berücksichtigung der Neurotoxizität einer medikamentösen Antiparkinsontherapie
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Original abstract
Bisherige Pharmakokinetik-Untersuchungen mit L-Dopa-Standardformulierungen zeigten unterschiedliche Konzentrationsänderungen im Plasma von Patienten mit Parkinson-Syndrom (PS). Unser Ziel war der Vergleich der L-Dopa-Metabolisation von PS-Patienten mit und ohne L-Dopa-Langzeit-(LD-LZ-)Therapie nach Einnahme von löslichem L-Dopa. Durch die Bestimmung der NGF-Konzentration im Plasma von PS-Patienten wurde ermittelt, ob PS-Medikamente neurotoxisch sind. Die über die Zeit von 150 Minuten bestimmte Bioverfügbarkeit von L-Dopa im Plasma war bei PS-Patienten mit LD-LZ-Therapie erhöht, während die NGF-Ausgangskonzentrationen bei den PS-Patienten gegenüber den gesunden Kontrollpersonen erniedrigt waren. Die LD-LZ-Therapie führt zu einer erhöhten L-Dopa-Bioverfügbarkeit im Plasma von PS-Patienten. Durch die Aktivitätsänderung von Schlüsselenzymen könnte dies zu einer Anhäufung von Metaboliten führen, welche eine Neurodegeneration, die sich im erniedrigten Plasma-NGF wiederspiegelt, begünstigt.