Stereotaktische operative Verfahren
Stereotaktische operative Verfahren
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Original abstract
Vor der Etablierung von L-DOPA zur Parkinson-Therapie waren operative, destruktive Verfahren, insbesondere die Pallidotomie, in den 40er Jahren bereits im Einsatz. Nachdem Cooper (1956) bei einem Patienten versehentlich die Arteria chorioidea anterior unterbunden hatte und so einen Thalamus-Infarkt verursachte, wobei der Patient seinen Parkinson-Tremor verlor, war auch die Thalamotomie ein wichtiges Verfahren geworden, das z.B. in der Neurochirurgischen Universitatsklinik Freiburg mit grosem Erfolg eingesetzt wurde. Aufgrund der medikamentosen Therapie-Optionen ging die Bedeutung der operativen destruktiven Verfahren aber stetig zuruck. Erst in den letzten Jahren kamen operative Verfahren wieder als letzte Option bei unbeherrschbaren Parkinson-Syndromen oder auch bei unbeherrschbaren Dyskinesien in Frage.