Neuroimaging bei SAD
Neuroimaging bei SAD
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Original abstract
Funktionelle Neuroimagingtechniken wie Single Photon Emission Computed Tomography (SPECT) und Positron Emission Tomography (PET) machen es erstmals moglich, die pathophysiologischen Grundlagen psychiatrischer Erkrankungen direkt darzustellen und zu erforschen. Die Anwendung dieser Untersuchungsmethoden bei Patienten mit sekundaren depressiven Storungen, wie Depressionen im Rahmen von Schlaganfallen und bei Morbus Parkinson, hat zu wichtigen Erkenntnissen uber die funktionelle Neuroanatomie der Depression gefuhrt (Pearlson und Schlapfer 1995, Kennedy et al. 1997, Drevets 1997, 1999, 2000, Davidson et al. 1999). Die Bilder, die PET und SPECT-Untersuchungen depressiver Patienten liefern, geben Aufschluss uber funktionelle Storungen in einigen bedeutenden Hirnregionen, wie dem prafrontalen und frontalen Cortex, dem Temporallappen und anderen Strukturen des Limbischen Systems. Eine weitere Zielsetzung von SPECT- und PET ist es auch, genaue Kenntnisse uber die physiologische Basis des Ansprechens auf Psychopharmaka zu erlangen (Drevets 2002, Kasper 2002). Damit ergeben sich neue Moglichkeiten, psychiatrische Erkrankungen auf Einzelsymptomebene gezielt und nebenwirkungsarm zu behandeln.