Palliative Versorgung
Palliative Versorgung
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Original abstract
ZusammenfassungDie letzte Lebensphase eines Patienten mit M. Parkinson ist nicht nur für den Patienten, sondern auch für sein Umfeld einschließlich der ärztlichen Betreuung eine sehr schwierige Phase. Die Symptomkontrolle gelingt nicht mehr mit den bislang verwendeten Medikamenten, die Unbeweglichkeit nimmt zu und es treten Schmerzen, Bettlägerigkeit und psychische Veränderungen auf. Die Angehörigen, die über Jahre hinweg die Pflege übernommen haben, sind in dieser Situation oft überfordert. Aber auch die betreuenden Ärzte haben wenig Kenntnis von medikamentösen und nicht medikamentösen Maßnahmen zur Symptomkontrolle. Daraus resultieren vermehrte, oft unnötige Krankenhauseinweisungen und die Verlegung des Patienten in ein Pflegeheim. Beides bedeutet für den Patienten häufig nach einem kurzen Aufenthalt den Tod in fremder Umgebung. Durch gezielte Inanspruchnahme von ambulanten Diensten und palliativer stationärer Versorgung (Palliativstation und Hospiz) könnten möglicherweise mehr Patienten gut symptomkontrolliert sterben.