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Vorkommen und Wertigkeit von Oberfrequenzen in der 24-Stunden-Elektromyographie und Accelerometrie bei Parkinson und Essentiellem Tremor

Vorkommen und Wertigkeit von Oberfrequenzen in der 24-Stunden-Elektromyographie und Accelerometrie bei Parkinson und Essentiellem Tremor

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EMG und ACC stellen die gängigsten Verfahren dar, Tremores zu objektivieren und quantifizieren. Die ACC ermöglicht Aussagen über Frequenz und Amplitude, das EMG über Muskelaktivität. Zur Differentialdiagnose der Tremorformen ist die Analyse komplexerer Parameter notwendig. Untersucht wurden 56 Patienten (PT 43/ ET 13) mithilfe des 24-h-TREMOR\(\textit {analysers}\), der auf einem Oberflächen-EMG (M. ext. carpi radialis / M. flexor carpi ulnaris) basiert. Parallel wurde der Tremor per ACC aufgezeichnet (je 5 min Ruhe- / Haltebedingungen). In den Frequenzspektren der ACC vom PT finden sich im Vergleich zum ET signifikant mehr Oberfrequenzen (OF). Erstmals konnten im EMG OF nachgewiesen werden. Bezogen auf die Co-Existenz von OF korreliert in der Gruppe der Parkinson Patienten das Auftreten von Harmonischen in der ACC mit dem Vorkommen von OF im 24-h-EMG. Frequenzen des PT liegen häufig außerhalb des Frequenzbandes 3-10 Hz, also unterhalb der bisher allgemein akzeptierten Definition der PT-Untergrenze.

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