Tumeszenzanästhesie bei Parkinson-Patienten
Tumeszenzanästhesie bei Parkinson-Patienten
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Original abstract
Zusammenfassung Das Parkinson-Syndrom ist nach der Demenz vom Alzheimer-Typ die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung und tritt bei 1–2% der Bevölkerung auf. James Parkinson beschrieb bereits 1817 die Erkrankung als „Schüttellähmung“. Allerdings konnte erst 1893 ein Zusammenhang mit neurodegenerativen Veränderungen in der Substantia nigra hergestellt werden. Für Parkinson-Patienten sind grundsätzlich regionale, lokale sowie allgemeinanästhesiologische Verfahren geeignet. Trotz fehlender Evidenz bietet sich für viele Operationen eine Regionalanästhesie an. Eine verdünnte Lokalanästhesie stellt bei entsprechenden Eingriffen ein sinnvolles Anästhesieverfahren dar, da weder Auswirkungen auf das respiratorische System noch Resorptionsstörungen der Parkinson-Medikamente zu erwarten sind. Wir berichten über einen Patienten mit Morbus Parkinson (M. Parkinson), der sich zur Diagnostik und Therapie einer Varikose in unserer Klinik vorstellte.