Inklusion durch interdisziplinäre Netzwerkarbeit im Quartier
Inklusion durch interdisziplinäre Netzwerkarbeit im Quartier
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Original abstract
Vor dem demographischen Hintergrund einer alternden Gesellschaft und damit assoziiert einer Zunahme altersbedingter und vor allem demenzieller Erkrankungen steht die Gesellschaft vor einer Herausforderung: bis 2050 ist von einer Verdoppelung der an Demenz erkrankten Menschen auszugehen (vgl. Bickel 2014, S. 1). „Alle neurodegenerativen Demenzerkrankungen (Alzheimer-Demenz, frontotemporale Demenz, Parkinson-Demenz, Lewy-Korperchen-Demenz) sind progressive Erkrankungen mit Verlaufen uber mehrere Jahre. Die Dauer der Erkrankungsverlaufe ist sehr variabel. (…) Da fur keine der degenerativen Demenzerkrankungen bisher eine Therapie zur Verminderung der Progression bzw. zur Heilung existiert, haben alle eine Prognose, die mit weitreichender Pflegebedurftigkeit (…) assoziiert ist“ (Deutsche Gesellschaft fur Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde 2015, S. 25).