Olfaktorische Stimulierung zur Kognitionsförderung von Dementen
Olfaktorische Stimulierung zur Kognitionsförderung von Dementen
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Original abstract
Der olfaktorische Kortex scheint ein gutes Modell fur die Analyse assoziativer Gedachtnisprozesse darzustellen (Haberly u. Bower 1989). Bei der Alzheimerschen Demenz wurden fruhe Lasionen der Riechbahnen beschrieben (Talamo et al. 1989; Buchsbaum et al. 1989), und olfaktorische Tests lassen sich zur Differenzierung der Alzheimer-Demenz von vaskularen Demenzen und physiologischer Altersvergeslich-keit einsetzen (Knupfer u. Spiegel 1986). Olfaktorische Einbusen wurden auch bei anderen Hirnabbauprozessen wie der Parkinson-Krankheit (Doty et al. 1988) und dem alkoholischen Korsakow-Syndrom (Jones 1978) beschrieben. Im Tierexperiment zeigen chronisch-anosmische Mause ein vermindertes Lernvermogen (Kurtz et al. 1989).