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Untersuchung mitochondrialer Abbaumechanismen in einem Parkinson-Mausmodell und Charakterisierung einer neu generierten schnell alternden Mauslinie

Untersuchung mitochondrialer Abbaumechanismen in einem Parkinson-Mausmodell und Charakterisierung einer neu generierten schnell alternden Mauslinie

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Morbus Parkinson (PD) ist durch ein Absterben dopaminerger Neuronen in der \(\textit {Substantia nigra}\) (SN) charakterisiert, welches zur Ausbildung motorischer Symptome führt. In dieser Arbeit wurde ein genetisches Mausmodell mit einer Deletion im Parkin-Gen bezüglich Defekten in mitochondrialen Abbauprozessen und der Auswirkung eines beschleunigten Alterungsprozesses untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass sowohl in SN-Gewebe als auch einer primären Astrozytenkultur die LC3B-vermittelte Autophagie nicht durch die Deletion beeinflusst wird, jedoch die Ubiquitinierung des mitochondrialen Proteins Mfn2 nach mitochondrialer Schädigung nicht stattfindet. Diese fehlende Ubiquitinierung verhindert nicht den proteasomalen Abbaus von Mfn2, was auf alternative Abbaumechanismen in Astrozyten hinweist. Entgegen einer vorherigen Publikation konnte in den schnell alternden Parkin-Deletions-Mäusen weder eine Neurodegeneration noch eine reduzierte Motorik oder Lokomotion festgestellt werden.

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