Inkontinenz bei älteren Menschen mit einer neurologischen Erkrankung – Interventionen in Rehabilitation und Langzeitpflege
Inkontinenz bei älteren Menschen mit einer neurologischen Erkrankung – Interventionen in Rehabilitation und Langzeitpflege
A plain-language reading has not been prepared for this paper yet.
Original abstract
Inkontinenz bei älteren Menschen mit einer neurologischen Krankheit stellt eine große Herausforderung für die Betroffenen, ihre Angehörigen sowie Fachpersonen dar. Die Lebensqualität bei Menschen mit einer neurologischen Krankheit ist deutlich schlechter, wenn die Personen gleichzeitig an einer Inkontinenz leiden. Dieses Symposium hat zum Ziel, das Thema Inkontinenz bei älteren Menschen mit einer chronischen Neurologischen Krankheit zu beleuchten. Es werden drei Forschungsarbeiten präsentiert und gemeinsam diskutiert. Forschung 1: Über 80 % der Menschen mit Demenz im Pflegeheim leiden an Inkontinenz, die Versorgung der Inkontinenz als körpernahe Tätigkeit begünstigt aggressives Verhalten. Die Interventionsstudie untersuchte, welche die Auswirkungen von Schulung und Fallbesprechungen für Pflegende auf die Inkontinenz und Lebensqualität der Menschen mit Demenz im Pflegeheim untersucht hat. Dabei konnte die Lebensqualität signifikant verbessert werden. Forschung 2: Bei den Menschen mit einer Parkinsonerkrankung sind ca. die Hälfte von einer Inkontinenz betroffen, diese verstärkt unter anderem auch deren Sturzgefahr. Die Forschungsarbeit hat das Erleben der Inkontinenz bei Menschen mit Parkinson untersucht, dabei wurden Menschen mit Parkinson interviewt und eine qualitative Analyse durchgeführt. Forschung 3: Inkontinenz bei Menschen nach einem Hirnschlag tritt bei über der Hälfte der Betroffenen auf und erhöht deren Risiko, in eine Langzeitinstitution eingewiesen zu werden. Es wurde eine evidenzbasierte Intervention, speziell für das Setting Rehabilitation, gemeinsam mit der Praxis sowie unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Betroffenen, entwickelt.