Gehirn und Darm – eine unbemerkte Kooperation
Gehirn und Darm – eine unbemerkte Kooperation
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Original abstract
Wir nennen das Gehirn aus gutem Grund „Glucksorgan“. Doch es gibt eine Art sekundares „Glucksorgan“ – und zwar den Darm! Man weis, dass der Darm uber seine Mikroben permanent mit dem Gehirn kommuniziert und damit Angst- und Stressreaktionen beeinflusst. Aktuelle Untersuchungen beschaftigen sich daher nicht mehr nur mit dem Einfluss der Darmbefindlichkeit auf korperliche Erkrankungen. Stattdessen rucken nun die Zusammenhange zwischen dem Darmzustand und einer Erkrankung an Angstzustanden oder Depressionen ins Blickfeld. Neue Studien zeigen, dass sogar Autismus, Parkinson und die bipolare Storung mit dem Zustand der Darmflora in Verbindung stehen konnen. Weiterer schlussiger Beweis fur den Darm als „Glucksorgan“: Bestimmte Darmzellen liefern den Grosteil unseres Zufriedenheits- und Wohlbefindenshormons Serotonin, weitaus mehr, als der Hirnstamm produziert. Wie konnen wir dann den Darm als kooperierendes „Glucksorgan“ nutzen und daruber z. B. mehr Mut und Selbstbewusstsein generieren?