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Differenzialdiagnose der Polymyalgia rheumatica (PMR) und der Riesenzell-Arteriitis (RZA)

Differenzialdiagnose der Polymyalgia rheumatica (PMR) und der Riesenzell-Arteriitis (RZA)

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Die Differenzialdiagnose der Polymyalgia rheumatica (PMR) und der Riesenzellarteriitis (RZA) ist vielfaltig. Da beide Entitaten das hohere Lebensalter betreffen, sind verschleisbedingte Symptome des Schultergurtels, aber auch projizierte Schmerzen bei chronisch-ischamischer Herzkrankheit sowie Tumorerkrankungen in die differenzialdiagnostischen Uberlegungen einzubeziehen. Auch die Inzidenz neurologisch-psychiatrischer Krankheiten wie der M. Parkinson oder Depressionen – beide sind als Ursachen chronischer Schmerzen bekannt – steigt altersbedingt an. Medikamenten-Nebenwirkungen konnen ebenso Ausloser von Myalgien sein wie (v. a. virale) Infektionen. Bei letzteren steigen zusatzlich die Akut-Phase-Parameter an, sodass Virusinfekte zu PMR-ahnlichen Konstellationen fuhren konnen.

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