Quantitative und qualitative Analysen von verbalen Flüssigkeitsaufgaben bei Parkinsonpatienten
Quantitative und qualitative Analysen von verbalen Flüssigkeitsaufgaben bei Parkinsonpatienten
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Original abstract
Zusammenfassung: Bei nicht dementen Patienten mit Morbus Parkinson (PK) mehren sich die Hinweise auf spezifische neuropsychologische Funktionseinbußen. Insbesondere bei Wortflüssigkeitsaufgaben wird kontrovers diskutiert, ob und bei welchem Aufgabentypus PK-Patienten Minderleistungen erbringen. In der vorliegenden Studie wurden die Leistungen von 26 nicht dementen PK-Patienten bei semantischen und formallexikalischen Wortflüssigkeitsaufgaben sowie einer Generierungsaufgabe nach Wortarten (Adjektive) untersucht und denen einer Kontrollgruppe (KG) von 24 hirngesunden Personen gegenübergestellt. Während die PK-Patienten bei sämtlichen Aufgaben signifikant niedrigere Wortraten erbrachten, ergab die qualitative Untersuchung der Nennungen keine Gruppenunterschiede bezüglich Clusterbildung, kategorialer Verteilung und Variationsbreite der Nennungen. Semantische Wortflüssigkeitsaufgaben erwiesen sich als besonders sensible Indikatoren für neuropsychologische Funktionseinbußen bei nicht dementen PK-Patienten.