Polysomnographische Untersuchungen von Patienten mit Parkinson-Syndrome im Vergleich zu gesunden Kontrollen
Polysomnographische Untersuchungen von Patienten mit Parkinson-Syndrome im Vergleich zu gesunden Kontrollen
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Original abstract
In dieser Studie wurden polysomnographische Parameter und Muster periodischer Beinbe-wegungen (pepriodic leg movements, PLM) von unbehandelten Patientent mit einem geringbis mittelgrading ausgepragen Morbus Parkinson (MP) und einer Multisystematrophie (MSA) untersucht und mit gesunden, altersentsprechendent Kontrollen verglichen. Es wurden Schlafableitungen von 8 Patientent mit einem MP (mittleres Alter 63.7 Jahre, mittleres Hoehn und Yahr Stadium 2.1), 8 Patientem mit einer MSA (mittleres Alter 60.9 Jahre, mittleres Hoehm und Yahr Stadium 2.3) und 8 Kontrollen (mittleres Alter 62.1 Jahre) durchgefuhrt. Alle Patienten waren fur einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen frei von Antiparkinsonmedikation oder anderen psychotropen Substanzen. Die Schlafparameter der zweiten Nacht ergaben eine, signifikant geringere Gesamtschlafzeit, Schlafeffizienz und Dauer der Schlalfperiode bei beiden Patientengruppen im Vergleich zu den Kontrollen. Die PLM-Indices im Schlafen und Wachen zeigten signifikant hohere Werte fur die MP-Patienten, jedoch nicht fur die MSA-Patienten. Drei Patienten aus der Parkinson-Gruppe und 5 Patienten mit einer MSA, jedoch keine Kontrollperson, wiesen eine verstarkte motorische Aktivitat wahrend des REM-Schlafes auf. Diese Ergebnisse belegen, das Storungen der Schlafkontinuitat und eine erhohte motorische Aktivitat im nonREM und REM-Schlaf ein haufiges Symptom bei unbendelten Patienten mit MP und MSA sind. Der erhohte PLM-Index von unbehandelten MP-Patienten konnte durch das dopaminerge Defizit bedingt sein und ist wahr-scheinlich nicht auf eine Behandlung mit dopaminergen Substanzen zuruckzufuhren.