Experimente zum Thema Handlungsbereitschaft – 50 Jahre Bereitschaftspotential
Experimente zum Thema Handlungsbereitschaft – 50 Jahre Bereitschaftspotential
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Original abstract
Mein Mentor H. H. Kornhuber (1928–2009) und ich haben 1964 in Freiburg i. Br. Hirnpotentiale gefunden, die Willenshandlungen vorausgehen: Bereitschaftspotential (BP), weltweit so genannt (ein deutsches Wort in der englischen Sprache). Das BP war kein Zufallsbefund; wir haben gezielt nach Zeichen selbst-aktiver Intention und Willen gesucht. Der Arbeitsplatz des BPs auch mit Fotos, sowie der wissenschaftliche Hintergrund der BP-Entdeckung werden beschrieben. Die BP-Publikation (1965) wurde ein ‚Citation Classic‘ , von denen noch 3 weitere erschienen. Klinische Anwendung: BP beim Parkinson. Das BP-Analogon im MEG (Magnetoenzephalogramm) Bereitschaftsmagnetfeld wurde gefunden. Die Libet-Versuche werden kritisch diskutiert. Visuelle Trackingbewegungen von Lang et al. zeigten, dass die SMA (supplementare motorische Area) die Bewegung startet aber nicht ausfuhrt, sie delegiert dies an den ‚Experten‘ optischer Cortex. Cunnington et al. leiteten im fMRT den Bereitschafts-BOLD-Effekt ab , die Kurve sieht aus wie das BP. Kornhuber und ich fanden, dass auch die CMA (cingulare motorische Area) vor Handlungen aktiv ist. Cunnington hat dazu Neues.