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Wearables als unterstützendes Tool für den Paradigmenwechsel in der Versorgung von Parkinson Patienten

Wearables als unterstützendes Tool für den Paradigmenwechsel in der Versorgung von Parkinson Patienten

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ZusammenfassungTragbare Sensoren – „Wearables“ – eignen sich, Funktionsstörungen bei Parkinson Patienten zu erheben und werden zur Prävention, Prädiktion, Diagnostik und Therapieunterstützung genutzt. In der Forschung erhöhen sie die Reliabilität der erhobenen Daten und stellen bessere Studien-Endpunkte dar, als die herkömmlichen, subjektiven und wenig quantitativen Rating- und Selbstbeurteilungsskalen. Untersucht werden motorische Symptome wie Tremor, Bradykinese und Gangstörungen und auch nicht motorische Symptome. In der Home-Monitoringanwendung kann der Ist-Zustand des Patienten im realen Leben untersucht werden, die Therapie überwacht, die Adhärenz verbessert und die Compliance überprüft werden. Zusätzlich können Wearables interventionell zur Verbesserung von Symptomen eingesetzt werden wie z. B. Cueing, Gamification oder Coaching. Der Transfer von Laborbedingungen in den häuslichen Alltag ist eine medizinisch-technische Herausforderung. Optimierte Versorgungsmodelle müssen entwickelt werden und der tatsächliche Nutzen für den individuellen Patienten in weiteren Studien belegt werden.

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