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Kamptokormie beim idiopathischen Parkinsonsyndrom: Ineffizienz der Rumpfextension und unzureichende Kraftregulation der paravertebralen Muskulatur

Kamptokormie beim idiopathischen Parkinsonsyndrom: Ineffizienz der Rumpfextension und unzureichende Kraftregulation der paravertebralen Muskulatur

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Kamptokormie ist eine unwillkürliche Vorneigung des Rumpfes, welche häufig im Zusammenhang mit Parkinson auftritt. Die genaue Pathophysiologie ist nicht geklärt In dieser Arbeit wurden Parkinson-Patienten mit und ohne Kamptokormie bezüglich der Rumpfmuskulatur analysiert. Es zeigte sich, dass Parkinsonpatienten, sowohl mit als auch ohne Kamptokormie, eine signifikant geringere Rumpfflexions- und Extensionskraft als Gesunde aufwiesen. Kamptokormie-Patienten waren etwas schwächer in der Extensionskraft, aber nicht signifikant. Eine verminderte neuromuskuläre Effizienz und größere Kraftfluktuationen waren bei Kamptokormie-Patienten signifikant. Die Studie liefert Evidenz für eine gestörte sensomotorische Regulation bei Kamptokormie im Rahmen des idiopathischen Parkinsonsyndroms und die funktionellen Auswirkungen sekundär myopathischer Veränderungen der paravertebralen Muskulatur.

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