Parkinson: Rezepte aus der Drogenküche
Parkinson: Rezepte aus der Drogenküche
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Original abstract
Im Sommer 1982 taucht in der Sprechstunde des Neurologen William Langston im kalifornischen San Jose ein merkwurdiger Patient auf [9]. Der Drogenabhangige sitzt erstarrt und stumm wie eine Schaufensterpuppe vor dem verduzten Arzt. Die Bewegungen des Kranken sind schleppend, alles lauft ab wie in Zeitlupe. Doktor Langston bittet den schwer Gehemmten, sein Befinden niederzuschreiben. Wir lesen: «Meine Muskeln stecken wie in einer Zwangsjacke; ich bin Gefangener meines eigenen Korpers. Ich weis nicht, was mit mir los ist. Ich weis nur, das ich mich nicht bewegen kann. Ich weis, was ich tun will, aber es geht einfach nicht.»