Infusionstherapien bei Morbus Parkinson
Infusionstherapien bei Morbus Parkinson
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Original abstract
Die dopaminerge Ersatztherapie fuhrt bei nahezu allen Patientinnen und Patienten mit M. Parkinson zu einer Besserung der motorischen Symptome. Mit zunehmender Neurodegeneration treten jedoch bei der Mehrzahl der Betroffenen Wirkungsschwankungen und Dyskinesien (unfreiwillige Uberbewegungen) auf. Patientinnen und Patienten, bei denen trotz aller Anpassungen der oralen und der transdermalen Medikation refraktare motorische Komplikationen bestehen bleiben, konnen von einer der invasiven Parkinson-Therapien profitieren: der tiefen Hirnstimulation, der kontinuierlichen intrajejunalen Verabreichung von L-Dopa oder Apomorphin in Form der s.c.-Pumpen-Therapie. Alle 3 Methoden fuhren zu relevanten Reduktionen der taglichen Off-Dauer; die Wahl richtet sich nach evtl. Kontraindikationen und dem Patientenwunsch.