パーキンソン症候群疾患の臨床的及び統計的研究 : 第1編 運勤減少筋強剛症候群
パーキンソン症候群疾患の臨床的及び統計的研究 : 第1編 運勤減少筋強剛症候群
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Original abstract
Da sich der Verfasser mit der Bearbeitung des Parkinsonsyndrom-Materiales der hiesigen Klinik befasste-es wurden so 192 Parkinson-Falle erfasst-, will er sich nun in dieser Mitteilung mit der Untersuchung des hypokinetisch-hypertonischen Symptomen-Komplexes selbst beschaftigen. Es wured hierbei das Syndrom zunachst in seine Komponent-Symptome analysiert, seine Haufigkeit und Intensitat im Prozentsatz ausgedruckt, und danach die Beziehung der einzelnen Symptome untereinander untersucht. Hierbei wurde auch die Krankheitsschwere sowie-ursache berucksichtigt. Das Parkinsonsyndrom lasst sich, wie allgemein agenommen, in zwei Hauptsyndrome, Hypokinese und Rigiditat zerlegen, die erstere, Prof. Sassa's Vorschlag folgend, wieder in Bewegungsarmut, Bradykinese und extrapyramidale Lahmung. Diese Komponentsymptome gingen in unserem Material in weiterem Umfang Hand in Hand und mit der Krankheitsschwere parallel, wobei jedoch Ausnahmefalle nicht selten waren. In bezug auf die atiologischen Erkrankungen war die intensivste Bewegungsarmut sowie extrapyramidale Lanmung bes. bei postencephalitischem Parkinsonismus zu beobachten, wahrend Bradykinese oft bei arteriosklerotischer Muskelstarre verhaltnissmassig starker ausgepragt war. Die Muskelrigiditat, wie sie sich durch passiven Dehnungswiderstand ergab, fand sich in 90% der Parkinsonfalle, wurde dagegen oft bei Parkinsonismus incipiens vermisst. Die Intensitat der Rigiditat nahm in den meisten Fallen mit der Hypokinese und zugleich auch mit der Krankheitsschwere zu. Die am starksten ausgepragte Rigiditat wurde vor allem in einzelnen Fallen von postencephalitischem Parkinsonismus angetroffen. Die starke der Muskelrigiditat war auf verschiedene korperteile verteilt und wurde bei Vergleich auf beiden Seiten und in den antagonistischen Muskeln tabellarisch zusammengestellt; die Eigenschaften des Muskeltonus, vor allem Muskelrigiditat, Zahnradphanomen und Muskelharte wurden analysiert und weiter aussere Einflusse auf dieselben, wie Aussenreize, psychische Momente und Korperstellung,